Informationen Archives - SK-Office Deutschland GmbH

Mark Müller
16.03.2020
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Aktuelle Situation in Anbracht der COVID-19 Pandemie bei der SK-Office Deutschland GmbH:

Die aktuelle Lage spitzt sich in allen Ländern zu. Massive Einschränkungen des öffentlichen Lebens sind bereits eingetreten, oder sind noch zu erwarten. In einigen Fällen kann das öffentliche Leben sogar zum totalen Erliegen kommen. Wir als Dienstleistungsunternehmen sind ebenso betroffen, dennoch wollen wir unseren Kunden die bestmögliche Unterstützung liefern und sind auf alle Szenarien bestmöglich vorbereitet. Wenn Sie als Mandant / Kunde über das Thema der Kurzarbeit in Ihrem Unternehmen nachdenken, oder auch durchführen müssen unterstützen wir Sie wo wir nur können und helfen Ihnen die Anträge zu stellen, beziehungsweise stellen die Anträge in Ihrem Namen. Wir versuchen unser bestmöglichstes um Sie als Kunden weiterhin so zu betreuen wie Sie es von uns gewohnt sind. Auch in dieser schwierigen Zeit steht die SK-Office Deutschland GmbH weiterhin für diese Attribute:

  • Zuverlässig
  • Professionell
  • Kundenorientiert

Das oberste Gut aller Unternehmen und der Wirtschaft sind die Menschen, auch das haben wir als SK-Office Deutschland GmbH erkannt und versuchen ebenso unsere Mitarbeiter bestmöglich zu schützen. In Anbracht der Situation haben wir für die gesamte Belegschaft Desinfektionsmittel und Reinigungsutensilien zur Verfügung gestellt. Sämtliche Berührungspunkte werden in regelmäßigen Abständen gesäubert und kontrolliert. Aufgrund der aktuellen Lage kann es jedoch sein, dass diese Maßnahmen in den Räumlichkeiten der SK-Office Deutschland GmbH nicht ausreichend sind, daher sind interne Verhaltensregeln an die Mitarbeiter kommuniziert worden und diese haben oberste Priorität. Sollte widererwartend doch der Fall eintreten, dass ein Mitarbeiter sich mit dem COVID-19 Virus infiziert hat wird dieser von der Arbeit freigestellt und darf die Räumlichkeiten der SK-Office Deutschland GmbH nicht mehr betreten. Wenn die Regierung oder das Gesundheitsministerium eine Gefahr für Leib und Leben ausspricht besteht für alle Mitarbeiter die Option einen Home-Office Arbeitsplatz einzurichten. Hierfür sind alle technischen und Organisatorischen Maßnahmen sichergestellt und vorhanden. Die SK-Office Deutschland GmbH wird in jedem Fall den Service weiter liefern können. Um die Qualität weiterhin sicherzustellen sind ebenso Maßnahmen zu einem „Business Continuity Plan“ intern veröffentlicht worden.

Falls Sie Fragen haben sollten in Bezug auf die Lage bei der SK-Office Deutschland GmbH, oder in Bezug auf das Thema Kurzarbeit können Sie sich gerne bei uns melden. Wir helfen Ihnen gerne weiter!

Bitte bleiben Sie alle gesund, oder kurieren Sie sich aus und lassen Sie uns zusammen diese Krise überwinden.

 – Das Team der SK-Office Deutschland GmbH – 


Mark Müller
05.03.2020
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Wir freuen uns euch heute ein paar Hintergrund Informationen zu geben wie die internen Abläufe bei uns sind und was wir grade alles so planen. Erfahrt hier direkt aus erster Hand was uns beschäftigt und was wir für das Jahr 2020 anstreben.

Wir wollen uns wie jedes Jahr weiterentwickeln und mit unseren Kunden zusammen eine neue Ära der Zusammenarbeit schaffen.

Wir befinden uns grade im März des Jahres 2020 und die Jahresplanung laufen weiter auf Hochtouren und die Umsetzung derer ebenfalls. Wir freuen uns sehr weitere große Kunden gewonnen zu haben und diese mit unserem souveränen Team unterstützen zu können. Aktuell sind wir hierbei in der Strukturierungsphase, in der wir uns mit unseren Kunden hinsetzen und uns jeden Ablauf einmal genau anschauen um daraus einen Prozess zu kreieren, welcher für beide Seiten am optimalsten ist.

Des Weiteren implementieren wir aktuell viele interne Projekte rund um unser wunderschönes Gebäude. Da wir in einem denkmalgeschützten Gebäude ansässig sind müssen wir dieses auch stets in Stand halten und sind hierfür in engem Kontakt mit unserem Vermieter und Architekten der Bischoff BauConsult GmbH. Hierbei steht im Frühjahr auch das erste weitere Projekt an. Unsere Fensterläden und Fenster bekommen einen neuen Anstrich. Um das Ganze zu realisieren ist ein hohes Maß an Organisation gefordert, da der tägliche Ablauf im Büro nicht beeinträchtigt werden darf, die Arbeiten jedoch auch nicht am Wochenende durchgeführt werden können / dürfen. Daher haben wir uns dazu entschieden, dass wir Teile des Büros verlagern werden, damit unsere Mitarbeiter ungestört weiterarbeiten können und die Maler sich „frei bewegen“ können.

Ebenfalls sind wir aktuell auf der Suche nach Verstärkung für unser Team. Wenn du engagiert und wissbegierig bist und Spaß daran hast mit Kunden zu arbeiten bist du bei uns genau richtig! Wir freuen uns auf deine Bewerbung und hoffen, dass auch du ein Teil der SK-Office Deutschland GmbH Familie wirst und uns tatkräftig unterstützt. Wir suchen Mitarbeiter ab sofort in Vollzeitanstellung und bieten einen attraktiven Arbeitsplatz, sowie einige weitere „Goodies“. Wenn wir dein Interesse geweckt haben, du aber weitere Fragen haben solltest dann scheu dich nicht uns einfach anzuschreiben. Wir helfen dir gerne weiter. Ansonsten einfach deine Bewerbung über das Kontaktformular einreichen, oder unter folgender Mailadresse: [email protected]

Wir freuen uns auf dich! 🙂

Fortsetzung folgt…


Mark Müller
10.07.2019
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Gesetzliche Änderungen im Bereich der Lohn- und Gehaltsabrechnung finden auch wieder im Juli 2019 ihren Platz, hier erfahren Sie welche Änderungen es gibt und worauf Sie achten müssen:

Änderungen im Bereich der Gleitzone / Midijob:

Die Gleitzone wurde mit dem „Zweiten Gesetz für moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt“ zum 01.04.2003 eingeführt. Das Gesetz entlastet Arbeitnehmer, die nur knapp über der „Geringfügigkeitsgrenze“ verdienen.

In der Gleitzone sind vom Arbeitnehmer verminderte SV-Beiträge zu zahlen. Der Beitragsanteil des Arbeitgebers wird dagegen aus dem tatsächlichen Entgelt berechnet; der Beitragsanteil des Arbeitnehmers ergibt sich als Differenz aus dem verringerten Gesamtbeitrag und dem unverminderten Arbeitgeberanteil. Für den Arbeitgeber spielt die Anwendung der Gleitzone insofern keine Rolle.

Zwischen 01/2013 und 06/2019 ist die monatliche Entgeltgrenze für Beschäftigte in der Gleitzone 850,00 Euro. Mit einem Entgelt zwischen 450,01 Euro und 850,00 Euro ist der Arbeitnehmer voll sozialversicherungspflichtig, für die Berechnung des Arbeitnehmeranteils zur Sozialversicherung muss die Gleitzonenregelung angewendet werden.

Was ändert sich zum 01.07.2019?

Mit dem „RV-Leistungsverbesserungs- und –Stabilisierungsgesetz“ wird die monatliche Entgeltgrenze zum 01.07.2019 auf 1.300,00 Euro angehoben. Zudem führen die reduzierten RV-Beiträge des Arbeitnehmers ab 07/2019 nicht mehr zu reduzierten Rentenansprüchen.

Mit diesem Gesetz ändert sich die Begrifflichkeit: Aus der bisherigen „Gleitzone“ wird ein „Übergangsbereich“. Im allgemeinen Sprachgebrauch hat sich inzwischen der Begriff „Midijob“ durchgesetzt.

Die Midijob-Regelung darf nicht angewandt werden, wenn die Person

  • in einer Berufsausbildung ist
  • unständig beschäftigt ist
  • ein freiwilliges soziales oder ökologisches Jahr absolviert
  • Bundesfreiwilligendienst leistet
  • als versicherungspflichtiger Arbeitnehmer regelmäßig mehr als 1.300,00 Euro verdient und das Entgelt nur aufgrund von Unterbrechungen in den Übergangsbereich sinkt, wie z. B. bei Kurzarbeit oder im Baugewerbe wegen schlechten Wetters

Midijob-Berechnung auch bei Altersteilzeit

Das Bundessozialgericht hat mit einem Urteil vom 15.August 2018 entschieden, dass für Mitarbeiter deren Arbeitsentgelt sich aufgrund von Altersteilzeit innerhalb des Übergangsbereichs befindet, die Midijob-Berechnung angewendet werden muss. Da die Spitzenorganisationen der Sozialversicherung sich dieser Regelung mit Wirkung zum 01.07.2019 anschließen, wird die Abrechnung von Altersteilzeit in Verbindung mit Midijob zu diesem Zeitpunkt in den Lohnprogrammen LODAS und Lohn und Gehalt, auch rückwirkend bis zur Nachberechnungstiefe, Januar 2018, möglich sein.

 

Erhöhung der Pfändungsfreigrenzen zum 1. Juli 2019

Die Pfändungsfreigrenzen (§ 850c Abs.1 und 2 Satz 2 ZPO) erhöhen sich zum 1. Juli 2019. Folgende Grenzen werden automatisch für Abrechnungen ab Juli 2019 berücksichtigt:

Pfändungsfreibetrag 1.178,59 EUR
Für die erste unterhaltsberechtigte Person 443,57 EUR
Für die zweite bis fünfte unterhaltsberechtigte Person je 247,12 EUR

Wenn der Netto-Lohn 3.613,08 Euro übersteigt, dann ist der Mehrbetrag voll pfändbar.

 

Neue Berechnungsmethode des pfändbaren Einkommens

Mit Urteil vom 17.04.2013 (Aktenzeichen 10 AZR 59/12) hat sich das Bundesarbeitsgericht entgegen der bisherigen Meinung bei der Berechnung des pfändbaren Einkommens für die sogenannte Netto-Methode entschieden (bisher: Brutto-Methode).

Dabei handelt es sich um eine richtungsweisende Grundsatzentscheidung, die bei Anwendung in den Fällen der Auszahlung von unpfändbaren Bezügen gem. § 850a ZPO zu höheren Pfändungsbeträgen zugunsten der Gläubiger führt.

Insbesondere bei der Zahlung von unpfändbaren Einkommensbestandteilen (z. B. Urlaubsgeld) ergeben sich dadurch zum Teil deutlich höhere Pfändungsbeträge als bei der sog. Brutto-Methode.

Auswirkungen auf die Lohnabrechnung

Da sich durch die Netto-Methode die Pfändungsbeträge erhöhen, gehen wir davon aus, dass die Pfändungsgläubiger die Arbeitgeber auffordern werden, diese so schnell wie möglich anzuwenden.

Bei einer Pfändung haftet der Arbeitgeber als Drittschuldner. In diesem Fall ist er verpflichtet, den pfändbaren Betrag zu errechnen und an den Gläubiger abzuführen.

  • Wenn der Arbeitgeber einen zu hohen Pfändungsbetrag errechnet hat, haftet er gegenüber dem Arbeitnehmer.
  • Wenn der Pfändungsbetrag zu niedrig berechnet wurde, haftet der Arbeitgeber gegenüber dem Gläubiger.

 

Mit dem Grundsatzurteil wurde Klarheit in der Berechnungsmethode der Pfändung geschaffen. Es gibt jedoch keine gesetzliche Grundlage oder weitere richtungsweisenden Erklärungen, ab wann die Netto-Methode anzuwenden ist. Diese Entscheidung liegt in den Händen des Gläubigers und des Arbeitgebers.

Beachten Sie: Eine rückwirkende Anwendung der Netto-Methode (Nachberechnung bereits abgerechneter Monate) kann durch die höheren Pfändungsbeiträge dazu führen, dass dem Arbeitnehmer nicht genügend Netto-Einkommen für den Lebensunterhalt verbleibt. Der Pfändungsschutz sieht aber vor, dass Schuldner auch bei einer Pfändung ihres Arbeitseinkommens ihr Existenzminimum sichern und die gesetzlichen Unterhaltspflichten erfüllen können. Der monatlich unpfändbare Grundbetrag beträgt ab 01.07.2019 1.178,59 Euro. Dieser Betrag erhöht sich um monatlich 443,57 Euro für die erste und um jeweils weitere 247,12 Euro für die zweite bis fünfte Person. Achten Sie darauf, dass durch eine Nachberechnung der Auszahlungsbetrag nicht unter die Unpfändbarkeitsgrenze fällt.

 

Insgesamt haben wir dahingehend zwei wesentliche Bereiche im Lohn, welche sich mit dem 01.07.2019 ändern, wir hoffen die Informationen haben Ihnen geholfen. Falls Sie weitere Fragen haben sollten dürfen Sie sich gerne jederzeit bei uns melden.